BUND Ortsverband Hofheim am Taunus
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Baumportrait: Weißdorn

Foto Jasmin Neelmeier-Sangnier

Körperliche Erscheinung

Weißdorn gehört zur Familie der Rosengewächse. Er kann bis zu 500 Jahre alt werden, eine Höhe von 12 m erreichen und bildet tiefreichende Wurzeln. Er wächst als Baum oder Strauch meist am Waldrand, an Wegen oder als Feldgehölz. Seine dornigen Zweige bieten brütenden Vögeln sichere Brutplätze. Seine Beeren sind für viele Tiere und Insekten eine wichtige Nahrungsquelle.

Aus dem harten Holz wurden Holznägel, Rechenzähne, Spindeln, Türgriffe, Beilstiele, Spazierstöcke und feine Kästchen gefertigt.

Heilung und Nahrung

Blüten, Blätter und Früchte haben eine nährende, stärkende und harmonisierende Wirkung auf den Herzmuskel und den Blutdruck. 

Die Beeren sind roh essbar. Sie sind sehr mehlig und wurden in früheren Zeiten zu Mehl verarbeitet. In Essig eingelegt, ergeben die Beeren ein aromatisches und vitaminreiches Gewürz für Wintersalate.

Überlieferung

Für die Kelten war der Weißdorn ein heiliger Baum und bot Schutz vor Zauber. Er wurde um heilige Stätten, Quellen und Brunnen gepflanzt.

In Irland galt er als Schutzbaum für Familie, Heim und Besitz.

Die Römer widmeten Cardea, der Göttin der Geburt und Beschützerin der Kleinkinder, den Weißdorn.

Inspiration

Er symbolisiert die Einheit zwischen dem Männlichen und Weiblichen. Seine Gabe harmonisiert die weiblichen und männlichen Anteile in uns und bringt sie ins Gleichgewicht. Er stärkt die Fähigkeit der Vergebung, welche unsere Energie befreit und uns voranschreiten lässt. Der Weißdorn schenkt Herzlichkeit und Güte, er fordert uns auf, zu uns selbst zu stehen und zu unseren Herzensbedürfnissen.

 

 

 

 

Weißdormblüten